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Niederlausitz AKTUELL

Lausitzer Onlinezeitung. Die regionale Nachrichtenplattform für die Niederlausitz. lokal | aktuell | unabhängig. Von Lesern, für Leser. Wir sind da, wo Nachrichten entstehen.
  1. Tupolew auf dem Gelände des Flugplatzmuseums Cottbus

    Überglücklich erstrahlen die Gesichter auf dem Flugplatzmuseum Cottbus. Die Tupolew 134 ist auf dem Ströbitzer Museumsgelände „gelandet“. Neben den vielen Kampfjets und Hubschraubern können Besucher erstmals eine Passagiermaschine baustaunen und anfassen. Der Weg bis hierhin war spannend und vor allem in den letzten Tagen kräftezehrend. Im November hat das Museumsteam erfahren, dass in einem Garten eines Gastwirts in Mecklenburg-Vorpommern eine Tu-134 sowjetischer Herkunft abzugeben sei. Im Februar folgte der Kaufvertrag und bereits danach war das Team immer wieder vor Ort, um an der Maschine zu basteln und sie für den Transport nach Cottbus vorzubereiten.  Am vergangenen Montag war es dann soweit: Nach einer anfangs heiklen Situation beim Heben des Rumpfes verlief der gesamte Transport ohne Probleme. Punkt 22 Uhr startete die Tupolew ihre letzte Reise in Richtung Lausitz. Rund sechs Stunden später passierte sie das Eingangstor des Cottbuser Flugplatzmuseums, bevor sie am Mittwochmorgen per Kran ihre Endposition erreichte. Die Erleichterung und Freude steht den Mitgliedern und Museumsfans ins Gesicht geschrieben. Insgesamt 40.000 Euro hatte der Verein bisher in die Hand genommen, um das größte Einzelprojekt seiner Geschichte möglich zu machen.

    In den nächsten Monaten wird kräftig weiter gebastelt, damit das neue Highlight für Besucher erlebbar wird. So soll ein Teil des Innenraums das ehemalige Passagiererlebnis aufleben lassen. Im anderen Teil soll eine Ausstellung entstehen, die die Geschichte des Flugzeuges und die Reise nach Cottbus nacherzählt. Bis dahin werden aber noch einige Monate ins Land „fliegen“, doch schon jetzt lohnt sich der Besuch allemal.

    Geöffnet ist das Museum in der Fichtestraße 1:

    Dienstag bis Sonntag

    Dienstag bis Samstag (ab November)

    Wir haben die Ankunft morgens um 4Uhr, das Abladen und Aufstellen begleitet. Die tollen Eindrücke, Infos zur Maschine sowie den weiteren Plänen gibt es im Video:

     red

    Bild: Niederlausitz aktuell

  2. Mobiler Geldautomat in Burg. Geschäftsstelle ab Montag wieder geöffnet

    Ab sofort können sich die Burger Kunden der Sparkasse Spree-Neiße sowie alle Touristen, die den Spreewald besuchen, wieder vor Ort in Burg mit Bargeld versorgen. Die Sparkasse Spree-Neiße organisierte kurzfristig einen mobilen Geldautomaten, der ab jetzt rund um die Uhr genutzt werden kann.

    „Wir fühlen uns den Menschen in Burg und unserer Region verbunden, wir stehen zu unserem Standort“, so Ralf Braun, Vorstandsmitglied der Sparkasse Spree-Neiße. „Der erste wichtige Schritt, die Bargeldversorgung, ist nun wieder gewährleistet. Wir sind sehr stolz, dass wir dies in so kurzer Zeit für unsere Burger umsetzen konnten. Hier geht auch ein Dank an die Burger Amtsdirektorin Petra Krautz für die gute und unkomplizierte Zusammenarbeit. Parallel arbeiten wir bereits seit Tagen mit Hochdruck an einer Behelfslösung für die Geschäftsstelle Burg, um unseren Kunden wieder vor Ort Service und Beratung anbieten zu können. Mit großer Freude verkünden wir hier die gute Botschaft: Dank der hervorragenden und schnellen Arbeit unserer regionalen Handwerksbetriebe und aller anderen Beteiligten werden wir nach einer sensationell kurzen Bauzeit schon am kommenden Montag einen Teil unserer Geschäftsstelle provisorisch öffnen können.“

    Durch die Sprengung der Geldautomaten in der Geschäftsstelle Burg in der vergangenen Woche entstand erheblicher Sachschaden. Die Geschäftsstelle musste geschlossen werden. Die Burger Kunden wurden in dieser Woche von ihren vertrauten Ansprechpartnern in den nächstgelegenen Geschäftsstellen Kolkwitz und Cottbus Center betreut. Nach intensiven Aufräumarbeiten wird jetzt zunächst ein Teil der Geschäftsstelle baulich wieder hergerichtet und kann als Behelfslösung am Montag, 23.10.2017, den Geschäftsbetrieb wie-der aufnehmen. Die komplette Instandsetzung der Geschäftsstelle wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

    Foto: Jens Gerards, Direktor der Sparkasse Spree-Neiße, und Petra Krautz, Amtsdirektorin von Burg, begrüßen den ersten Kunden am mobilen Geldauto-maten, Walter Motzek, Inhaber des bekannten Burger Reklamecafes

  3. Sturmschäden werden beseitigt. Viele Wege im Branitzer Park gesperrt

    Nach den beiden Stürmen „Xavier“ und „Ophelia“ sind die Aufräumarbeiten in vollem Gange. Durch den ebenso notwendigen Einsatz von Großgeräten müssen im Branitzer Park an vielen Hauptwegen weiterhin erkennbare Bruchschäden und lauernde Abbruchgefahren an Bäumen beseitigt werden. Daher bittet die Branitzer Stiftung die Parkbesucher, Absperrungen unbedingt zur eigenen Sicherheit zu beachten.

    Zum Schloss und zum Cavalierhaus gelangen Sie auf kurzem Wege über die beiden Eingänge am Besucherzentrum auf dem Gutshof und über die Pücklerstraße an der Bäckerei.

     

  4. Polizeiauto

    Eine Raubserie hält derzeit die Cottbuser Polizei in Atem. Nachdem am Montagabend ein Imbiss in der Straße der Jugend von zwei maskierten Räubern überfallen wurde, haben sich am Mittwochabend gleich zwei weitere Raubstraftaten in der Spremberger Vorstadt ereignet

    Gegen 20:45 Uhr haben erneut zwei Maskierte in einem Park in der Thiemstraße/Greifenhainer Straße drei Jugendliche überfallen und angegriffen. Die Täter bedrohten die Jugendlichen mit jeweils einem pistolenähnlichen und axtähnlichen Gegenstand. Dabei wurden ein 17-jährige Mädchen und ein 19-Jähriger geschlagen und verletzt. Die Täter konnten allerdings nichts erbeuten und flohen daraufhin.

    Circa eine Stunde später ereignete sich der nächste schwere Raub in der Greifenhainerstraße auf zwei Pizzalieferanten. Sie wurden zu einer Adresse gerufen, an der allerdings niemand öffnete. Auf dem Rückweg zum Lieferfahrzeug wurden die Boten von zwei maskierten Männern aufgehalten. Wieder unter Vorhalt eines silbernen pistolenähnlichen Gegenstandes forderten die Räuber Bargeld und die Liefertaschen. Zudem wurden den Lieferanten private Dokumente (Führerschein, Ausweis, Bankkarten ) abgenommen. Anschließend flüchteten die maskierten Männer vom Ereignisort.

    Für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, hat Tele Pizza Cottbus eine Belohnung in Höhe von 500 Euro ausgesetzt.

    Die Tatverdächtigen wurden in beiden Fällen wie folgt beschrieben:

    - Beide sind etwa 175-185 Meter groß,

    - von schlanker Gestalt,

    - etwa 20-30 Jahre alt,

    - sie trugen lange schwarze Kleidung, hatten eine Kapuze über den Kopf gezogen, Masken mit Sehschlitz und führten schwarze Rucksäcke bei sich,

    - sie sprachen akzentfrei Deutsch in einem ortsüblichen Dialekt.

    - Einer der Männer hat blonde Haare und einen hellen Dreitagebart.

     

    Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Wer sachdienliche Hinweise zum Tatgeschehen oder zu den Verdächtigen geben kann, wird gebeten sich in der Polizeiinspektion Cottbus/Spree-Neiße unter der Telefonnummer 0355 4937 1227 oder im Internet unter www.polizei.brandenburg.de/onlineservice/hinweis-geben zu melden.

     

    pm/red

    Bild: NicoLeHe pixelio.de

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  5. 13-Jähriger mit Softairwaffe in Cottbus-Sandow unterwegs

    Donnerstagvormittag erhielt die Polizei kurz vor 10:00 Uhr die Information, dass Schüler einer Grundschule in Sandow eine Person mit einer vermeintlichen Spielzeugpistole gesehen haben. Um eventuelle Straftaten aufzuklären, wurden umgehende Fahndungsmaßnahmen eingeleitet, die zur Ergreifung eines 13-jährigen Jungen führten. Ebenso wurde in unmittelbarer Nähe eine Softairwaffe in einem Gebüsch fest- und sichergestellt. Der Junge wurde zunächst zur Polizeiinspektion Cottbus/ Spree-Neiße verbracht und seine Erziehungsberechtigten informiert. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen dauern derzeitig an. Eine Gefährdung für die Schule, die Schüler und das Personal bestand zu keiner Zeit.

    pm/red

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  6. Cottbus: Geflüchtete sagen Danke

    Am 18. Oktober fand im Familienhaus Cottbus ein Danke – Abend für Ehrenamtliche statt. Der Paritätische Landesverband Brandenburg e.V., die Jugendhilfe Cottbus und die Koordination Asyl unterstützten den jungen Afghanen Mohammad Asif Ahmadi, der Ehrenamtliche und Unterstützer*Innen aus dem Bereich der Flüchtlingshilfe zum Essen und gemeinsamen Kennen lernen eingeladen hatte. Ein Team aus ehrenamtlichen Köchen hatte zuvor ein Buffet aus afghanischen, syrischen und deutschen Köstlichkeiten vorbereitet.

    „Ich bin im November 2015 in Deutschland angekommen. Damals konnte ich nicht ‚Wie geht’s dir‘ sagen. Heute kann ich relativ gut Deutsch sprechen und gehe in die 10. Klasse und habe deutsche Freunde. Später hat ein Freund von mir einen ehrenamtlichen Vormund bekommen, die mich auch zu sich eingeladen hat.“

    Das Engagement vieler Ehrenamtlicher zur Unterstützung geflüchteter Menschen hat ihn inspiriert auch selbst tätig zu werden. Er engagiert sich bei den Sandower Familienpaten.

    Allen Ehrenamtlichen gab er mit auf den Weg: „Vielen Dank, bleibt dran und macht intensiv weiter“.

  7. Braunkohletagebau Nochten II: Mühlroser müssen über Umsiedlungsort entscheiden

    Mit Blick auf die anstehende Umsiedlung des Ortsteils Mühlrose hatte die Lausitz Energie Bergbau AG (LEAG) am 17. Oktober 2017 die Mühlroser Bürger zu einer Informationsveranstaltung in die Mühlroser Gaststätte „Zur Erholung“ eingeladen. Erläutert wurden die zwei gemeinsam mit den Mühlroser Gremien, der Gemeinde Trebendorf und der LEAG abgestimmten Umsiedlungsstandorte sowie die Vorgehensweise zur Befragung und Details zum Fragebogen.

    Der Leiter Rekultivierung und Umsiedlungsmanagement bei der LEAG, Thomas Penk, versicherte den Anwesenden, dass die LEAG zu dem im März diesen Jahres veröffentlichten Revierkonzept stehe und damit auch zur Umsiedlung der Ortschaft Mühlrose. „Wir brauchen das Sonderfeld Mühlrose im Tagebau Nochten zur Versorgung des Kraftwerkes Boxberg mit dem wir den Umbau der Energieversorgung in Deutschland sicher und flexibel flankieren können“, so Penk. Eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der Gemeinde Trebendorf, des Ortsteils Mühlrose, des Landkreises Görlitz, der Gemeinde Schleife, dem Planungsbüro Richter & Kaup sowie der LEAG hatte bereits seit Bekanntgabe des Revierkonzeptes verschiedene Varianten für einen neuen gemeinsamen Ansiedlungsstandort für Mühlrose diskutiert und entwickelt.

    Dabei wurden zwei Vorzugsstandorte benannt, einer in der Gemeinde Schleife, nördlich der Ortslage Schleife und einer in der Gemeinde Trebendorf unmittelbar am Halbendorfer See. Beide Standorte wurden gestern Abend durch Ansgar Kaup vom Planungsbüro Richter & Kaup vorgestellt. „Ziel der jetzt stattfindenden Bürgerbefragung ist herauszufinden, welcher der beiden Standorte den Wünschen der Mehrheit der Mühlroser Bürger entspricht“, erklärte Thomas Penk. Wichtige Eckpunkte bei der Wahl des Standortes wurden vorab festgelegt.

    So soll Mühlrose als eigenständiger Ortsteil erhalten bleiben. Im Zentrum soll ein zentraler Dorfanger Platz finden und mindestens 40 Grundstücke für Umsiedler zur Verfügung stehen. Zudem müssen Elemente der Dorfgemeinschaft eingebracht werden können. Die Bürgermeisterin der Gemeinde Trebendorf, Kerstin Antonius, forderte gemeinsam mit den anwesenden Bürgern eine zügige Umsetzung der Umsiedlung sowie die aktive Unterstützung der sächsischen Staatsregierung, dem Bergbautreibenden sowie aller am Prozess beteiligten Gremien. „Ich persönlich unterstütze jede Entscheidung der Mühlroser Bürger, heiße sie aber sehr herzlich willkommen, wenn die Entscheidung für unsere Gemeinde Trebendorf ausfallen sollte“, so Antonius. Die Ergebnisse der Befragung werden voraussichtlich Anfang Dezember in einer weiteren Informationsveranstaltung allen Bürgern von Mühlrose vorgestellt. „Dann erläutern wir auch die weiteren Schritte zum Umsiedlungsbeginn“, gab Thomas Penk bekannt. „Den Grundlagenvertrag wollen wir möglichst im ersten Halbjahr 2018 vorlegen.“

  8. Lob für Lübbener Spreeufer beim Baukulturpreis

    Die Jury des Brandenburgischen Baukulturpreises hat dem Lübbener Bauprojekt „Stadt.Raum.Spree“ eine Anerkennung für eine Initiative ausgesprochen. Inhalt des Projektes war die Gestaltung des westlichen Altstadtrandes (zwischen Brücke Wassergasse und Ernst-von-Houwald-Damm). Es wurde in Zusammenarbeit mit dem Büro Nagler & Partner Cottbus, der Degat Planungsgesellschaft Cottbus sowie dem Ingenieurbüro Prokon Kolkwitz realisiert.

    „Durch den sensiblen Umgang mit Vorgefundenem entstand ein erkennbarer eigenständiger linearer Raum, der die Spree als Stadtkante sichtbar und erlebbar macht“, lobte die Jury. Kernprojekte im Gesamtraum waren die Stärkung der Wegebeziehungen zwischen der Altstadt und den angrenzenden Stadtquartieren, die Freistellung der Stadtansicht (Sichtachsen zur Altstadt), die Wiederherstellung des Eingangs in die City über die „Neue Stadtmauer“ sowie die Schaffung neuer Orte an der Spree, wie der nördlich gelegene „Spreebalkon“, die neue Spreetreppe mit Zugang zum Wasser und das „Schleusenkino“ als südlichem Abschluss. Die Jury hatte sich vor ihrer Entscheidung selbst ein Bild von dem Projekt vor Ort gemacht.

    Der Brandenburgische Baukulturpreis ist am gestrigen Mittwoch in Potsdam verliehen worden. Sieger sind die Architekten des Evangelischen Gemeindehauses in Finsterwalde, eines Hauses komplett aus Backstein. Drei Sonderpreise gingen nach Potsdam. Insgesamt hatten sich 39 Projekte für den Baukulturpreis beworben, darunter Einfamilienhäuser, Kitas sowie öffentliche Gebäude. Eine weitere Anerkennung für eine Initiative ging an Studierende der Fachhochschule Potsdam, die einen Interimsneubau für ein Studentencafé  vom Entwurf, über die Planung bis zur Ausführung in Eigenregie realisiert hatten. Mit der Anerkennung für eine Initiative werden also keine Bauten, sondern Prozesse geehrt.

    So spricht die Jury der Stadt Lübben (Spreewald) / Lubin (Błota) „für die langjährige, kontinuierliche Entwicklung“ ihre Anerkennung aus. „Mit kleinen Interventionen und einem langen Atem entsteht Stück für Stück nach dem Verlust der Stadt [nach dem Zweiten Weltkrieg] ein neues, eigenes Stadtbild.“ Mit der Anerkennung möchte die Jury den Planern auch Mut machen: „Die hohen, eigenen Ansprüche an die Gestaltung sollten maßstabgebend sein für die Vergabe von städtebaulich wichtigen Grundstücken an private Investoren.“

    Foto:Die Gestaltung rund um die neue Stadtmauer am Trutzer trägt zur Aufenthaltsqualität am westlichen Spreeufer bei.; Quelle: Stadtverwaltung

  9. Jährlich 100 Millionen Euro vom Bund für die Zukunft der Lausitz?

    Die Lausitz soll von 2019 an jährlich 100 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt zusätzlich zu bestehenden Mitteln zur Strukturentwicklung erhalten. Mit einem „Strukturwandelfonds Lausitz“ sollen regionale Wirtschaft, Wissenschaft, Infrastruktur und Zivilgesellschaft auf die Herausforderungen vorbereitet werden, die mit dem schrittweisen Abschied von der Braunkohle einhergehen. So schlägt es das heute in Cottbus vorgestellte Papier „Eine Zukunft für die Lausitz“ vor. Es wurde von Agora Energiewende als Ergebnis intensiver Gespräche mit Vertretern von Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft in der Lausitz erarbeitet. Jeder der vier Bereiche soll 25 Millionen Euro im Jahr bekommen. Die Entscheidungen über die konkrete Verwendung der Gelder sollen regionale Vertreterinnen und Vertretern aus den jeweiligen Bereichen treffen.

    „Im Kern geht es um die Strukturentwicklung in der Lausitz für das 21. Jahrhundert. Dazu gehören eine innovative Wirtschaft, eine Zukunft als Wissenschaftsstandort, eine zeitgemäße Infrastruktur und ein kulturelles Leben in der Lausitz, das Menschen zum Bleiben und auch zum Wiederkommen einlädt. Das funktioniert am besten, wenn die Region ihre Zukunft selbst gestaltet und Entscheidungen nicht anderswo getroffen werden“, sagt Dr. Patrick Graichen, der Direktor von Agora Energiewende.

    Der Lausitzfonds soll in vier Säulen untergliedert werden, jeweils eine für die Wirtschaft, die Wissenschaft, die regionale Infrastruktur und die Zivilgesellschaft. Die in jeder Säule verfügbaren 25 Millionen Euro jährlich sind ausdrücklich ergänzend zu bereits bestehenden Strukturentwicklungs- und Wirtschaftsförderprogrammen von Land, Bund und der Europäischen Union gedacht. „Die Energiewende fordert die Lausitz wegen des mit ihr langfristig verbundenen Ausstiegs aus der klimaschädlichen Braunkohle stärker als andere Regionen. Es ist eine Frage der gesellschaftlichen Gerechtigkeit, sie beim anstehenden Umbau auch mit Bundesmitteln zu unterstützen“, sagt Graichen.

    Das Papier „Eine Zukunft für die Lausitz“ benennt neben dem Vorschlag für die Organisation des Strukturwandelfonds auch mögliche Projekte, die aus dem Lausitzfonds finanziert werden könnten. So beispielsweise in der Wirtschaftssäule das „1-Gigawatt-für-1-Gigawatt“-Programm, wonach je Gigawatt abgeschalteter Braunkohlekraftwerksleistung ein Gigawatt Erneuerbare-Energien-Anlagen oder Stromspeicher installiert werden. Im Bereich Wissenschaft wird unter anderem die Gründung eines Fraunhofer Instituts für die Dekarbonisierung der Industrie vorgeschlagen, da hier ein großes Feld für die künftige angewandte Forschung existiert. Die kommunale und regionale Infrastruktur könnte unter anderem durch den Ausbau der Bahnstrecken Berlin-Cottbus und Görlitz-Dresden sowie die Installation eines Highspeed-Internets auf einen zeitgemäßen Stand gebracht werden.

    Die Mittel für die Zivilgesellschaft schließlich sollen in eine zu gründende „Zukunftsstiftung Lausitz“ fließen, die ein breites Spektrum von Aktivitäten in der Region fördert: Traditions- und Brauchtumspflege zählen dazu ebenso wie die Ausrichtung von Festivals, die Förderung der Kunst und die Unterstützung von Initiativen aus den von Umsiedlung bedrohten Dörfern, aber auch Starthilfen für innovative Kleinunternehmen. „Immer noch verlassen mehr junge Menschen die Lausitz als hinzukommen, so dass immer mehr Betriebe Schwierigkeiten bekommen, qualifizierte Zukunftsarbeitsplätze zu besetzen“, sagt Agora-Direktor Graichen. „Noch mehr als Gewerbegebiete sind es aber Menschen, die eine Region entwickeln. Sie müssen vor Ort ein attraktives gesellschaftliches Leben und kulturell interessantes Angebot vorfinden. Dazu soll die Zukunftsstiftung Lausitz auch langfristig einen wichtigen Beitrag leisten.“

    Das Papier „Eine Zukunft für die Lausitz“ wurde heute im Stadthaus von Cottbus vorgestellt und von Vertretern kommentiert, die den vier vorgeschlagenen Säulen des Lausitzfonds zugeordnet werden können: Christine Herntier (Bürgermeisterin von Spremberg), Dr. Wolfgang Krüger (Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Cottbus), Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach (Präsident der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus -Senftenberg), sowie Pfarrer Burkhard Behr (Leiter des neuen Zentrums für Dialog und Wandel der evangelischen Kirche).

    Agora Energiewende ist ein politisch und wirtschaftlich unabhängiges Denk- und Politiklabor in Berlin. Es ist stiftungsfinanziert und hat sich dem Erfolg der Energiewende gemäß der von der Bundesregierung gesetzten Klima- und Energieziele verschrieben. Hierzu zählt, neben einer Reduktion der Treibhausgasemissionen und einer bezahlbaren Umstellung des Energiesystems auf Erneuerbare Energien, auch die gesellschaftliche Umsetzbarkeit der Energiewende. „Die Energiewende muss nicht nur ökonomisch und ökologisch, sondern auch sozial gelingen – gerade auch für die Bürgerinnen und Bürger der Lausitz. Dafür braucht es Perspektiven jenseits der Braunkohle“, sagt Graichen. Deshalb hat sich Agora Energiewende mit dem Papier „Eine Zukunft für die Lausitz“ in der Region engagiert.

    Das 60-seitige Papier steht kostenfrei zum Download auf der Webseite www.agora-energiewende.de zur Verfügung.

  10. Papa Pepe

    Der 30-jährige Patrick aus Plattkow hat Blutkrebs und eine Stammzellspende ist seine einzige Überlebenschance. Bislang ist die weltweite Suche nach einem „genetischen Zwilling“ erfolglos. Wer gesund und zwischen 17 und 55 Jahren alt ist, kann helfen und sich am Samstag, den 11.11.2017, zwischen 11 und 16 Uhrin der Sporthalle Gartengasse/ASB Lübben in Lübbenals potenzieller Stammzellspender bei der DKMS registrieren lassen. Ziel ist es, 1.000 Registrierungen im Rahmen der Typisierung am 11.11.2017 zu erreichen und dafür benötigen wir bitte ganz dringend jegliche Mithilfe.

    Auch Geld- oder Sachspenden werden dringend benötigt, da der gemeinnützigen Gesellschaft allein für die Registrierung eines jeden neuen Spenders Kosten in Höhe von 35 Euro entstehen. Zudem soll eine Tombola und Versorsungsstände vor Ort geben.

    Die Registrierung geht einfach und schnell: Nach dem Ausfüllen einer Einverständniserklärung wird beim Spender ein Wangenschleimhautabstrich mittels Wattestäbchen durchgeführt, damit seine Gewebemerkmale im Labor bestimmt werden können. Spender, die sich bereits in der Vergangenheit bei einer Aktion registrieren ließen, müssen nicht erneut mitmachen. Einmal aufgenommene Daten stehen auch weiterhin zu Verfügung.

    red

    Bild: dkms.de

  11. Cottbuser Ironmänner sind zurück

    Am 15. Oktober 2017 beendeten die Cottbus Triathleten Hans-Joachim Weißflog und Reinhard Drogla ihre diesjährige Saison in Belek/Türkei. Bei wunderbarem Sommerwetter absolvierten sie die dritte Auflage der Ironman 70.3 Türkei. Schwimmen im 25 Grad warmen Mittelmeer, ein flacher und schneller Radkurs sowie eine abwechslungsreiche Laufstrecke waren ein malerisches Saisonfinale.

    Beide hatten die gleiche Distanz (1,9 km Schwimmen, 90,0 km Rad und 21,1 km Laufen) bereits vor 5 Wochen absolviert, Drogla als Teilnehmer der Weltmeisterschaft in Chattanooga/Tennessee und Weißflog beim IM 70.3 Rügen (3. Platz).

    In Belek gab es am Ende die Plätze drei (Drogla) und sechs (Weißflog) sowie ein paar sonnenreiche Tage.

    Bild: Reinhard Drogla und Hans-Joachim Weißflog, Foto: Gabi Drogla

  12. Originelle Geschenkideen für Weihnachten

    In weniger als drei Monaten ist Weihnachten. Und wie jedes Jahr stellt sich die Frage: Womit können wir unsere Liebsten diesmal eine besondere Freude machen? Fünf besondere Geschenkideen stellen wir Ihnen heute vor.

    Die Adventszeit rückt näher und mit ihr auch die stressige Vorweihnachtszeit. Weihnachtsfeiern häufen sich, die letzten Vorbereitungen wollen getroffen sein, und schon – ehe man es sich versieht – ist Heiligabend und erwartungsvolle Gesichter freuen sich auf eine gelungene Überraschung.

    Ein Erlebnis für die ganze Familie

    Oft denken wir nur an Materielles, wenn es ums Schenken geht. Dabei gibt es etwas, das so viel wertvoller ist und auch Wertschätzung ausdrückt: Zeit. Schenken Sie sich und Ihrer Familie in diesem Jahr doch mal wieder ein gemeinsames Erlebnis, zum Beispiel einen Theater- oder Konzertbesuch. Auch in der Niederlausitz gibt es zahlreiche Möglichkeiten für gemeinsame Unternehmungen.

    Personalisiertes für den Mann

    Ein Trend, der in den letzten Jahren immer stärker in den Vordergrund getreten ist, ist der der Individualisierung. Nicht mehr nur die Krawattennadel oder ein edler Kugelschreiber stehen in der Gunst ganz oben, sondern solche, die mit einer persönlichen Gravur versehen sind. Besonders für Männer eignen sich solch personalisierte Gegenstände. Wie wäre es beispielsweise mit einem individuell gestalteten Weizenglas und dem dazu passenden Bier?

    Romantisches für die Dame des Herzens

    Um Ihrer Liebsten zu zeigen, was Sie Ihnen bedeutet, ist Raffinesse und Einfallsreichtum gefragt. Rote Rosen kommen zwar stets gut an, die kann aber schließlich jeder! Ein besonderes Geschenk für die Frau an Ihrer Seite ist ein eigener Stern. Diverse Online-Plattformen bietet heute unterschiedliche Geschenkpakete an. Als Nachweis über die Sternentaufe erhalten Sie ein entsprechendes Zertifikat. Und mal ehrlich: Welche Dame schmilzt nicht dahin, wenn Sie nach ihr einen Stern am Himmel benennen?

    Die persönliche Note zählt

    Wofür auch immer Sie sich entscheiden, eines sollten Sie bedenken: Studien zufolge wissen Menschen immer dann ein Geschenk besonders zu schätzen, wenn sie merken, dass sich der Schenkende bei der Wahl darüber Gedanken gemacht hat, was zum Beschenkten passen würde. Selbst Fehlgriffe werden verziehen, wenn es emotional zwischen beiden stimmt. Nach wie vor ist Weihnachten schließlich das Fest der Liebe, und das sollte für alle Beteiligten in jedem Fall im Mittelpunkt stehen.

    Bild 1: ©istock.com/kevron2001

  13. Handwerksbetriebe in Südbrandenburg mit der aktuellen Situation zufrieden

    Neues Rekordhoch: 96,3 Prozent der Unternehmer bewerten ihre Geschäftslage mit gut oder zufriedenstellend. Die positiven Werte ziehen sich durch alle Gewerke. Mit der Geschäftslage unzufrieden sind lediglich 3,7 Prozent der Unternehmen. Das ist ein neuer Tiefstwert. Die gute Stimmung wirkt sich positiv auf die Erwartungshaltung für die kommenden Monate aus. Der Großteil der Betriebe (96,8 Prozent) rechnet mit einem weiteren Wachstum bzw. stabilen Geschäften.

    Schon seit Monaten wird die gute Stimmung von den Betrieben des Bau- und Ausbaugewerbes sowie des gewerblichen Bedarfs getragen. Aufgehellt hat sich die eingeschätzte Lage im Kfz-Gewerbe. 46,2 Prozent der Betriebe (2016: 20,6 Prozent) sind mit den Geschäften zufrieden. Über alle Branchen hinweg sind die Auftragsbücher gut gefüllt. Im Gesamthandwerk liegt die Auftragsreichweite bei über acht Wochen, in einzelnen Branchen wie dem Baugewerbe sogar bei 12 Wochen. Beim Blick in die Zukunft rechnen rund 20 Prozent der Befragten mit einem weiter steigenden Auftragsvolumen.

    98,4 Prozent der antwortenden Unternehmen blicken positiv auf die Verkaufspreisentwicklung im vergangenen halben Jahr zurück. 15,5 Prozent der Betriebe setzen auch in den kommenden Wochen auf steigende Preise. Die meisten Unternehmen rechnen jedoch mit zumindest gleichbleibenden Verkaufspreisen.

    Trotz der positiven Entwicklung sorgt der Fachkräftemangel für große Sorgen in den Unternehmen. 91,4 Prozent der Betriebe hielten an ihren Mitarbeitern fest bzw. stellten – sofern es möglich war – neues Personal ein. Die Suche nach geeigneten Fachkräften sowie passenden Auszubildenden wird zunehmend schwerer und nimmt auch mehr Zeit in Anspruch. In manchen Gewerken führt der Fachkräftemangel bereits heute zu längeren Wartezeiten für die Kunden. Bei etwa 2.500 von den knapp 10.000 Handwerksunternehmen in Südbrandenburg steht das Thema Unternehmensnachfolge innerhalb der nächsten 5 Jahre an, knapp 10.000 Arbeitsplätze sind betroffen. Hier bemüht sich die Handwerkskammer Cottbus, Unternehmer zu betreuen und Nachfolger zu finden.

    Knut Deutscher, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Cottbus spricht im Interview über die aktuelle Lage des Handwerks in Südbrandenburg und die Erwartungen an die künftige Bundesregierung.

  14. Eisenhüttenstadt bekommt eine neue Feuerwache

    Karl-Heinz Schröter, Innenminister des Landes Brandenburg, überreichte heute in Eisenhüttenstadt einen Förderbescheid in Höhe von rund 3,6 Millionen Euro an Bürgermeisterin Dagmar Püschel. Mit diesen Mitteln, die aus dem Kommunalen Infrastrukturprogramm stammen, wird der Neubau der zentralen Feuerwache unterstützt.

    Im Beisein von Vertretern der Stadtverordnetenversammlung und der Feuerwehr bedankte sich die Bürgermeisterin recht herzlich bei Herrn Schröter für die finanzielle Unterstützung und nutzte gleich noch die Gelegenheit, den ebenfalls anwesenden Frank Balzer zu seiner Wahl zum Bürgermeister der Stadt Eisenhüttenstadt zu gratulieren.

    Insgesamt werden ca. 6 Millionen Euro in den Neubau investiert. Der neue Standort ist an der Kreuzung Oderlandstraße/Ecke Beeskower Straße geplant und soll die bisherigen zwei Löschzüge zusammenführen.

    Foto: Stadt Eisenhüttenstadt

    pm/red

  15. 23.024 Funklöcher in Brandenburg gemeldet

    Die CDU-Fraktion hat heute die Ergebnisse des Funkloch-Melders vorgestellt. Seit Anfang Mai haben die Brandenburger auf der Seite www.funkloch-brandenburg.de über 23.000 Funklöcher gemeldet. „Wir haben gemeinsam mit den Brandenburgern eine Bestandsaufnahme hinbekommen, die das Ministerium bisher trotz mehrfacher Anfragen und Anträge nicht geschafft hat. Dafür danken wir allen Brandenburgern und unseren Gästen, die bei ihrem Besuch leider guten Handyempfang und mobiles Internet vermisst haben“, sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Dierk Homeyer. Die Bestandsaufnahme zeige, dass es im Gegensatz zu den Aussagen des Wirtschaftsministers sehr wohl noch viele weiße Flecken gibt.

    Homeyer, der in den vergangenen Monaten viele Regionen mit besonders schlechtem Mobilfunkempfang besucht hat, forderte den Minister zum Handeln auf. „Es wird Zeit, dass uns Wirtschaftsminister Gerber nicht immer nur erklärt, was alles nicht geht, sondern dass er endlich pragmatische Lösungen vorschlägt“, so der Wirtschaftspolitiker. So sei neben der Bestandaufnahme der Dialog mit den Netzbetreibern das Wichtigste, vor allem um sogenannte Wirtschaftlichkeitslücken zu identifizieren; also Gebiete, in denen ein Ausbau der Mobilfunkversorgung aufgrund einer zu geringen Endkundenzahl wirtschaftlich unattraktiv und daher nicht zu erwarten ist. „Es muss aber auch geklärt werden, welche Möglichkeiten staatlicher Förderung es gibt, um diese Wirtschaftlichkeitslücken zu schließen. Ich denke da an einen Investitionskostenzuschuss“, so Homeyer.

    Die gesammelten Daten will die CDU-Fraktion nicht nur der kommunalen Familie, den Breitbandbeauftragten der Landkreise und den Netzbetreibern zukommen lassen. „Wir helfen gern mit und unterstützen die Landesregierung in ihrer Arbeit. Wir haben eine transparente Lagebeurteilung vorgenommen, die wir dem Minister gern zur Verfügung stellen. Jetzt muss die Landesregierung Lösungsmöglichkeiten finden, Kosten feststellen und handeln. Guter Handyempfang und mobiles Internet gehören im Jahr 2017 zur Daseinsvorsorge – auch in Brandenburg.“

    Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Helmut Barthel zu dem Thema: „Mobilfunk ist heute elementar für Lebensqualität, Sicherheit und wirtschaftliche Tätigkeit. Wir begrüßen deshalb die Initiativen  der Landespolitik wie den Runden Tisch mit Mobilfunkbetreibern und Vorstöße in der Wirtschaftsministerkonferenz, die auf eine bessere Netzabdeckung besonders für ländliche Regionen abzielen. Die Situation in Brandenburg unterscheidet sich hier nicht wesentlich von der in anderen Flächenbundesländern – auch deshalb ist ein gemeinsames Vorgehen sinnvoll. Zudem sind der Bund und die Bundesnetzagentur für Rahmenbedingungen und Auflagen bei der Frequenzvergabe verantwortlich und somit in der Pflicht. Die Netzagentur untersteht seit vielen Jahren dem CSU-geführten Bundesverkehrsministerium. Schon deshalb gehen die Forderungen der Brandenburger CDU-Fraktion in die falsche Richtung: Mir ist kein Brief von ihr an das Bundesverkehrsministerium oder die von der CDU gestellte Bundeskanzlerin bekannt, in dem diese zum Handeln aufgefordert würden. Wir unterstützen einen solchen gemeinsamen Brief gern. Außerdem erstaunt es, dass die CDU die Mobilfunkkonzerne offenbar aus ihrer Pflicht zur flächendeckenden Versorgung entlassen will, zumal sie sonst immer auf die unternehmerische Freiheit und Verantwortung pocht.

    Im Übrigen hat der Landtag Brandenburg im Mai auf Antrag der Koalitionsfraktionen einen Beschluss zu Maßnahmen getroffen, die die Mobilfunkabdeckung im Land verbessern können. So hat sich das Parlament  unter anderem dafür ausgesprochen, Standorte von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) weiter für den zivilen Mobilfunk zur Verfügung zu stellen. Geprüft werden soll auch, ob eine Änderung der Bauordnung notwendige Genehmigungsverfahren  beschleunigen kann.“

    Foto: Symbolbild, Lupo, www.pixelio.de

  16. Feierliche Grundsteinlegung mit Oberbürgermeister Holger Kelc

    Der Cottbuser Oberbürgermeister Holger Kelch sowie Kinder aus Groß Gaglow haben am Mittwoch den Grundstein für den Neubau des Hortes gelegt. Investiert werden insgesamt 2,75 Millionen Euro. Davon kommen ca. 2,5 Millionen Euro aus Mitteln des Bundes über das Kommunal-Investitionsfördergesetz. Der Neubau soll bis Dezember 2018 fertig sein. Betreiber des Hortes sind die Johanniter.

    In der Reinhardt-Lakomy-Grundschule werden mehr als 350 Mädchen und Jungen unterrichtet und im benachbarten Hort mehr als 200 Kinder betreut. Sie erhalten einen zweigeschossigen Neubau, der barrierefrei gestaltet wird und auch wieder die Essensversorgung aufnimmt. Der Speiseraum kann auch als Aula der Schule genutzt werden. Brandschutz- und Sicherheitskonzepte werden mit dem Neubau auf modernen Standard gebracht. Der Neubau entsteht unmittelbar neben der 1975 aus asbesthaltigen Fassadenplatten errichteten Baracke. Diese wird nun noch bis zur Übergabe des Neubaus  enutzt.

    red

    Bild: Stadt Cottbus

  17. Stanislaw Tillich

    Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich tritt zurück. Das hat der CDU-Mann am Mittwoch angekündigt. Er will sein Amt im Dezember an einen jüngeren Nachfolger übergeben. Tillich zieht damit die Konsequenzen aus dem Ergebnis zur Bundestagswahl in seinem Bundesland. Er sagte: "Für eine gute Zukunft Sachsens sind auch neue Antworten wichtig. Es braucht den Mut, gewohnte Bahnen zu verlassen".

    In seiner neunjährigen Amtszeit hatte Tillich vor allem in Fragen des Lausitzer Strukturwandels eng mit Brandenburg zusammengearbeitet. Sein Nachfolger soll CDU-Kollege Michael Kretschmer werden.

    red

    Bild:  Olaf Kosinsky / Wikipedia

  18. Kampfmittelbeseitigung

    In Bahren im Amt Döbern-Land wurde eine 50-Kilo-Bombe aus dem 2.Weltkrieg gefunden. Der Blindgänger soll morgen Nachmittag um 14 Uhr gesprengt werden. Dazu müssen mehrere Familien evakuiert und ein 1.000-Meter-Sperrkreis eingerichtet werden. Das hat uns das Ordnungsamt bestätigt. Derzeit läuft die Organisation.

    red

    Bild: Thorben Wengert_pixelio.de

  19. Autobrand

    In Guben hat in der vergangenen Nacht ein Auto in der Heinrich-Mann-Straße in Flammen gestanden. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen.  Erste Ermittlungen lassen auf Brandstiftung schließen. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

    red

    Bild: Blaulicht Reporter Cottbus und Umgebung

  20. Feuerwehrauto

    In Bad Liebenwerda musste am Dienstag die Oberschule an der Heinrich-Heine-Straße evakuiert werden. Auf einer Schultoilette hatte es gebrannt. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Vier Schulklassen mussten das Gebäude verlassen, weil sich starker Rauch gebildet hatte. Nach ersten Erkenntnissen wurde vermutlich ein Mülleimer angezündet. Die Kripo ermittelt.   

    pm/red

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Friday, 20. Oktober 2017

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