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Niederlausitz AKTUELL

Lausitzer Onlinezeitung. Die regionale Nachrichtenplattform für die Niederlausitz. lokal | aktuell | unabhängig. Von Lesern, für Leser. Wir sind da, wo Nachrichten entstehen.
  1. Obenkino Cottbus im August: "Safari"

    Obenkino Cottbus im August:

    Österreich 2016 90 Min
    Regie: Ulrich Seidl
    Mitwirkende: Gerald Eichinger, Eva Hofmann, Manuel Eichinger, Tina Hofmann, Manfred und Inge Ellinger, Marita und Volker Neemann, Markolf Schmidt, Eric Müller

    Afrika. In den Weiten der Wildnis, dort, wo es Buschböcke, Impalas, Zebras, Gnus und anderes Getier zu Tausenden gibt, machen deutsche und österreichische Jagdtouristen Urlaub. Sie fahren durch den Busch, sie liegen auf der Lauer, sie gehen auf die Pirsch. Dann schießen sie, weinen vor Aufregung und posieren vor ihren erlegten Tieren. Ein Urlaubsfilm über das Töten,ein Film über die menschliche Natur.

    Fr 25.08. 21 Uhr
    Diese Vorstellung findet im Glad-House-Hof, Straße der Jugend 16, in Cottbus, statt (bei schlechtem Wetter im Glad-House-Saal). Der Eintritt beträgt 6 € und 4 € ermäßigt.

     

    pm/red

  2. Zum 25. Mal Hahnrupfen im Cottbuser Ortsteil Ströbitz

    Zum 25. Mal Hahnrupfen im Cottbuser Ortsteil Ströbitz

    In diesem Jahr wird nicht nur 565 Jahre Ströbitz gefeiert, sondern auch das Hahnrupfen wurde heute bereits zum 25. Mal ausgetragen. Dazu ging es zum Jubiläum dieses Mal gleich zwei Hähnen an den Kragen. Es gab nämlich nicht nur junge Reiter, die den Kampf um die begehrte Trophäe aufnahmen, sondern auch junggebliebene Reiter, welche bereits auf eine lange Kariere als Erntekönige zurückblicken können. Bei schönstem Sonnenschein ritten sie alle über Schultkas Acker in der Blumenstraße und ließen sich von den vielen Ströbitzern anfeuern. Schon am Anfang riss Andre Horwath gleich den ganzen Hahn von der mit Eichenlaub geschmückten Reiterpforte. Da protestierten aber die anderen Reiter lautstark und der Hahn musste erneut positioniert werden.

    Aber es dauerte auch wieder nicht lange und alle begehrten Teile waren erbeutet. Der 1. Erntekönig der junggebliebenen Reiter heißt Andre Horwarth, ihm folgten Mario Kaiser und Rene Zimmermann.

    Jetzt bekamen die jungen Reiter ihre Chance: Max Behla, Christian Bobowk und Tommi Starick konnten sich stolz den Erntekranz umhängen lassen.

    Natürlich mussten sich alle Erntekönige noch ihre Erntekönigin aussuchen, um gleich auf dem Acker ein Tänzchen zu wagen. Danach ging es hoch zu Ross zum Nevoigtplatz, wo schon Kaffee und frisch gebackener Kuchen wartete.

  3. Erster gewerkschaftlicher Stammtisch in Finsterwalde

    Erster gewerkschaftlicher Stammtisch in Finsterwalde

    Am Abend des 17. August 2017 lud der SPD Ortsverein Finsterwalde zum ersten gewerkschaftlichen Stammtisch in der Sängerstadt. Eingeladen waren Gewerkschaften und Betriebsräte sowie die Bundestagskandidaten Hannes Walter (SPD) und Diana Tietze (Linke). Nach der Eröffnung des Stammtisches durch den stellvertretenden Ortsvereinsvorsitzenden der SPD Finsterwalde, Dominic Hake, lernten sich die Anwesenden in einer kleinen Vorstellungsrunde genauer kennen. Neben den beiden Parteien waren die Gewerkschaft ver.di mit sechs Gewerkschafter/innen, unter anderem der Bezirksleiterin Berlin- Brandenburg,Susanne Stumpenhusen, die DGB mit zwei Gewerkschafter/innen, die IGBCE vertreten durch Klaus Wirth und drei Mitglieder des Betriebsrates der Stadtwerke Finsterwalde sowie der Personalrat des Landkreises Elbe-Elster, Gunnar Reichmann, vertreten.

    Thematisiert wurden Leiharbeit, Tarifverträge und deren nicht vorhandene Bindung für Arbeitgeber, die Mobilisierung neuer Leute für die Gewerkschaften und Parteien und die Gehaltsstruktur in Südbrandenburg inklusive Mindestlohn.  Auch Ziele wurden bereits gesetzt. So ist es ein Ziel vor allem wieder mehr Leute in die Gewerkschaften und Parteien zubekommen und somit die Lobby der Arbeiter und Arbeiterinnen wieder zu jener zu machen, die sie sein sollte: die stärkste Interessenvertretung Deutschlands.

    Das erste Treffen des gewerkschaftlichen Stammtisches war ein guter Auftakt für ein vielversprechendes Projekt. Bereits während seiner Vorstellung merkte Lutz Glasewald von der DGB Südbrandenburg an, dass die Organisatoren “echt stolz darauf sein können, so viele Gewerkschaften an einen Tisch zu bekommen”. Das schaffe nicht einmal er.

    Als Fazit des Abends steht fest, dass wir alle für die gleiche Sache kämpfen, wenn auch mit unterschiedlichen Mitteln. Dass wir gemeinsam viel stärker sind als alleine, haben wir bereits am ersten Mai bei unserem Schulterschluss feststellen können.  Also treten wir weiter gemeinsam dafür ein, dass die Arbeiter und Arbeiterinnen in der Region gerechter bezahlt werden, für eine Zukunft ohne Leiharbeiter und dafür mit Festanstellung und Entlohnung nach Tarifvertrag.

    Nach der Bundestagswahl soll der nächste gewerkschaftliche Stammtisch durchgeführt werden. Die anwesenden Gewerkschaften, Betriebsräte und Parteien haben bereits signalisiert, dass sie gerne wiederkommen möchten. Hoffentlich dann mit mindestens einem Mitglied des Bundestages und am liebsten mit mehr Betriebsräten aus der Region. Auch die Bürgerinnen und Bürger der Sängerstadtregion sind dann herzlich eingeladen, um mit uns über ihre Probleme zu sprechen.

    pm/red

  4. Christlich Satirische Unterhaltung „VIVA la Reformation!“ in Spremberg

    Christlich Satirische Unterhaltung „VIVA la Reformation!“ in Spremberg

    Dass Kirche und Kabarett eine gelingende Einheit bilden können, zeigt der bundesweit erfolgreiche Kabarettist und Pfarrer Ingmar Maybach in seiner Christlich Satirischen Unterhaltung, mit der er am Mittwoch, 23. August 2017, um 19.00 Uhr im Gemeindehaus der Kreuzkirchengemeinde, Kirchplatz 5, gastiert.

    Auch im dritten Programm „VIVA la Reformation!“ wird wieder der bewährte humoristische Brückenschlag zwischen Politik und Religion geübt. Hier wird das Beste und das Neueste von der bundesweiten CSU geboten: Neben der Frage nach den Spuren des Protestantismus in der deutschen Politik gibt es „Reformation zum Selbermachen“, eine Analyse der konfessionellen Aspekte der Eurokrise, sowie eine aktuelle Betrachtung des Münsteraner Täufer-Reichs als evangelischem IS. Ja, auch der Protestantismus kann radikal sein!

    Ein großer Spaß für alle, die zum 500-järigen Reformationsjubiläum einen neuen Blick auf kirchliches Treiben und Selbstverständnis wagen wollen. Dabei muss man nicht bibelfest oder ein fleißiger Kirchgänger sein, um über die Ausführungen des Soziologen, Theologen und Kabarettisten herzhaft lachen zu können.

    Pfarrer Ingmar Maybach stand als politischer Kabarettist bereits mit Bodo Wartke, Arnulf Rating, Urban Priol und Kurt Krömer auf der Bühne. Durch den Kontakt zum Babenhäuser Pfarrerkabarett während des Vikariates erfolgte vor zehn Jahren der Wechsel in das Genre des Kirchenkabaretts. Seitdem haben in über 600 Vorstellungen mehr als 80.000 begeisterte Zuschauer den ”Spaßmacher Gottes” (Tagesspiegel) erlebt.

    Karten gibt es im Vorverkauf für 18 € im Gemeindebüro des Gemeindehauses, Kirchplatz 5

    Weitere Informationen: www.pfarrer-maybach.de

     

    pm/red

  5. Obenkino Cottbus im August: Meine glückliche Familie

    Obenkino Cottbus im August: Meine glückliche Familie

    BRD/Frk/Georgien 2017 120 Min
    Regie: Nana Ekvtimishvili, Simon Gross
    DarstellerInnen: Ia Shugliashvili, Merab Ninidze, Berta Khapava, Tsisia Kumsishvili, Giorgi Khurtsilava, Giorgi Tabidze, Mariam Bokeria, Lika Babluani, Dimitri Oragvelidze, Goven Cheishvili

    An ihrem 52. Geburtstag wird der Literaturlehrerin Manana klar, wie unbefriedigend ihre Situation ist. In einer kleinen Familienwohnung lebt sie zusammen mit drei Generationen. Ständig wird sie in Anspruch genommen, doch was sie möchte, fragt keiner. Nicht ihr Mann, nicht ihre Mutter, nicht ihre verheiratete Tochter Nino. Manana zieht kurzerhand aus. Die Familie ist schockiert. In ihrer neuen Wohnung kann Manana endlich durchatmen, zum ersten
    Mal in ihrem Leben ist sie allein...
    MEINE GLÜCKLICHE FAMILIE begibt sich auf eine Reise in eine Welt, in der Frauen mit fest gefügten gesellschaftlichen Konventionen unter Kontrolle gehalten werden. Mit einem Ausbruch aus diesen Konventionen setzen sie sich nicht nur massiven Anfeindungen aus, auch ihre Familien geraten darüber unter Druck.

    Filmvorstellungen: Do 24.08. 19.30 Uhr, Sa 26.08. 19.30 Uhr, So 27.08. 18.30 Uhr, Mo 28.08. 19 Uhr, Di 29.08. 21 Uhr, Mi 30.08. 19.30 Uhr Di 29.08. 18.30 Uhr Originalversion - Georgisch mit deutschen Untertiteln
    Alle Vorstellungen finden im OBENKINO/Jugendkulturzentrum Glad-House, Straße der Jugend 16, in Cottbus, statt.

  6. Forst: Mehr innerörtliche Geschwindigkeitsbeschränkungen auf 30 km/h

    Forst: Mehr innerörtliche Geschwindigkeitsbeschränkungen auf 30 km/h

    Zu Beginn des neuen Schuljahres 2017/2018 werden in der Stadt Forst (Lausitz) auf der Frankfurter Straße im Bereich der Grundschule Nordstadt und in der Blumenstraße im Bereich der Kindertageseinrichtung Friedrich-Fröbel Tempo 30–Schilder aufgestellt. Nach Verkehrsfreigabe der Sorauer Straße, die aufgrund von Bauarbeiten an den Kanälen und Leitungen noch bis Ende 2017 voll gesperrt ist, soll auch hier ab 2018 im Bereich der Kindertagesstätte Talita kumi ein Tempolimit von 30 km/h gelten.

    Zu diesem Ergebnis sind die Stadt Forst (Lausitz), das Straßenverkehrsamt des Landkreises Spree-Neiße und die zuständige Polizeidienststelle Cottbus in ihrer Verkehrsberatung am 09.08.2017 gekommen. Ein entsprechender Antrag auf Anordnung der zum neuen Schuljahr anzuordnenden Beschilderung ist noch am selben Tag von der Stadt Forst (Lausitz) bei der Straßenverkehrsbehörde eingereicht worden. Seit dem 10.08.2017 liegt die verkehrsrechtliche Anordnung der Straßenverkehrsbehörde vor. Gegenwärtig befinden sich die notwendigen Verkehrszeichen und –einrichtungen in der Beschaffung. Nach Auskunft der Lieferfirma erfolgt die Bereitstellung der Verkehrstafeln für die Frankfurter Straße voraussichtlich in der 37. Kalenderwoche 2017; die Montage erfolgt durch das Betriebsamt der Stadt dann umgehend. In der Blumenstraße wird die Beschilderung mit Tempo 30 in den nächsten 14 Tagen vorgenommen.

    Vorausgegangen sind der Entscheidung die seit Dezember 2016 in den Verkehrsberatungen der Stadt Forst (Lausitz) erfolgten Abwägungsschritte, die neben der Erfassung der örtlichen Schulen und Kindertageseinrichtungen auch die Überprüfung der Standorte unter Maßgabe der Gesetzesnovelle und unter Einbeziehung des Rundschreibens vom Juli 2017 des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg beinhaltete.

    Dabei waren uunter anderem folgende Kriterien zu beurteilen:

    - Verfügen die Einrichtungen über einen direkten Zugang von der betreffenden Straße?

    - oder Ist im unmittelbaren Bereich starker Quell- und Zielverkehr (Bring- und Abholverkehr, Fahrbahnquerungen, Aufenthalt am Fahrbahnrand) vorhanden?

    - Ist eine Verkehrsverlagerung auf Wohnnebenstraße nach Beschilderung der Tempo 30 zu befürchten?

    - Hat die Maßnahme Auswirkungen auf den ÖPNV?

    Grundsätzlich wird die Geschwindigkeitsbegrenzung temporär über die Betriebszeiten der jeweiligen Einrichtungen und streckenbezogen gelten, d.h. auf der Blumenstraße aus Richtung Bahnhofstraße auf einer Länge von 100 m, in der Frankfurter Straße auf einer Länge von 200 m gelten.

    Die Stadtverwaltung bittet gleichzeitig alle Fahrzeugführer, das angeordnete Tempolimit einzuhalten.

    pm/red

    Foto: Samy13, www.pixelio.de

  7. Senftenberger Kranichverein lädt zum Kino unterm Sternenhimmel ein

    Senftenberger Kranichverein lädt zum Kino unterm Sternenhimmel ein

    Senftenberg (pm). Vom 25. August bis 15. September gibt es wieder „Kino unterm Sternenhimmel“ im Hof der Wendischen Kirche. Der Senftenberger Kranichverein verschafft dieses Kinoerlebnis bereits sei über 20 Jahren. „Film ab“ heißt es jeweils am Freitagabend um 20.30 Uhr. Sollte das Wetter keine Freiluftaufführung zulassen, steht in der Wendischen Kirche ein Saal zur Verfügung. Vor der Vorstellung und in der Pause sind Schmalzstullen und Getränke gegen eine Spende zu erwerben. Außerdem gestaltet der Kranichverein, der den Senftenberger Weltladen am Markt 19 betreibt, einen Stand mit Produkten aus fairem Handel. Der Eintritt beträgt 3 Euro und kommt den Projekten des Vereins zugute.

    Alle Informationen unter www.weltladen-senftenberg.de

    Folgende Filme werden gezeigt:
    25. August „Monsieur Claude und seine Töchter“ (Frankreich 2014)
    1. September „Madame Mallory und der Duft von Curry“ (USA 2014)
    8. September „Maina – Das Wolfsmädchen“ (Kanada 2013)
    15. September „Ein Tick anders“ (Deutschland 2010)
  8. Steigende Bevölkerungszahlen in der Region im Januar 2016

    Steigende Bevölkerungszahlen in der Region im Januar 2016

    In Berlin lebten Ende Januar 2016 ca. 3.529.000 und in Brandenburg ca. 2.488.000 Menschen. Die Berliner Bevölkerung ist damit seit Jahresanfang um 9.400 Personen bzw. 0,3 Prozent und die Brandenburger um 2.800 Personen bzw. 0,1 Prozent angewachsen.

    Das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg arbeitet nun Monat für Monat die technisch bedingten Verzögerungen in der Bevölkerungsstatistik nach. Der Zuwachs ist ausschließlich auf den Zuzug aus dem Ausland zurückzuführen. Im Januar 2016 nahm die Zahl der Ausländerinnen und Ausländer um ca. 9.600 bzw. 1,8 Prozent in Berlin und um ca. 4.900 bzw. 5,4 Prozent in Brandenburg zu.

    Ende Januar lebten ca. 555 000 Ausländerinnen und Ausländer in der Bundeshauptstadt. Hier stieg der Ausländeranteil auf 15,7 Prozent. In Brandenburg lebten Ende Januar ca. 94.700 Ausländerinnen und Ausländer. Damit stieg der Ausländeranteil auf 3,8 Prozent.

    In diesen Daten sind zum Teil auch Schutzsuchende enthalten, die nachträglich melderechtlich erfasst wurden. Viele von ihnen reisten bereits im Jahr 2015 ein, konnten aber erst nach der Anmeldung bei der Meldebehörde statistisch als Zuzug registriert werden. In Berlin ist insbesondere die Zahl der Menschen mit syrischer, afghanischer, irakischer oder ungeklärter Staatsangehörigkeit gestiegen, in Brandenburg hauptsächlich mit syrischer oder afghanischer Staatsangehörigkeit. Die Zahl der deutschen Einwohnerinnen und Einwohner ist in Berlin annähernd konstant geblieben. In Brandenburg ist sie um ca. 2.100 Personen bzw. 0,1 Prozent auf ca. 2.393 000 zurück gegangen.

    Die Monatsergebnisse 2016 sind aufgrund methodischer Änderungen bei den Wanderungsstatistiken, technischer Weiterentwicklungen der Datenlieferungen aus den Meldebehörden und der Umstellung auf ein neues Aufbereitungsverfahren bei den Bevölkerungsstatistiken nur eingeschränkt mit den Vorjahreswerten vergleichbar.

    pm/red

    Foto: Wikipedia, CC 2.0 Lizenz; Eric Ward

  9. Immobilien intelligent sanieren – und sparen

    Immobilien intelligent sanieren – und sparen

    Wer bereits Wohneigentum besitzt, darf sich glücklich schätzen, schließlich sind Immobilien derzeit teuer wie nie zuvor. Je älter das eigene Haus bzw. die eigene Wohnung jedoch ist, desto eher besteht Sanierungsbedarf, insbesondere was die Energieeffizienz angeht. Das ist zwar mit Kosten verbunden, führt aber mittel- und langfristig zu Kosteneinsparungen – und oftmals profitieren Eigentümer von staatlicher Förderung.

    Heizung…

    Wohnen kostet Geld, auch wenn es sich um eine eigene Immobilie handelt, für die keine Miete gezahlt werden muss. Energiekosten, die für Strom und Heizung anfallen, stellen eine unvermeidbare finanzielle Belastung dar – erstere steigen im Zuge der Energiewende immer weiter, letztere sind maßgeblich abhängig von den Öl- bzw. Gaspreisen, die mitunter stark schwanken. Gegen in dieser Hinsicht unliebsame Überraschungen kann man nichts tun, wohl aber kann man dafür sorgen, dass der eigene Energieverbrauch so niedrig wie möglich ist. Das bedeutet nicht nur, sparsam mit elektrischer und Heizungsenergie umzugehen, sondern die eigenen vier Wände so energieeffizient wie möglich zu gestalten. In puncto Wärmeeffizienz bedeutet das den Einsatz von Dämmung in Außenwänden, Kellerdecken und Dachflächen und – je nach Alter der Heizungsanlage – deren technischer Überholung oder Komplettaustausch. Nun ist eine solche Teil- oder Komplettsanierung alles andere als günstig. Zum Glück bietet der Staat modernisierungswilligen Eigentümern für all diese Zwecke verschiedene Fördermöglichkeiten an. Im Fall des Austauschs der Heizung profitieren Eigentümer eventuell sogar von mehreren Programmen: von einer Förderung der KfW für die Heizungsmodernisierung sowie einer BAFA-Förderung, sofern man zusätzlich in eine Anlage für Solarthermie investiert.

    …und Strom

    Und auch in puncto Strom lohnt sich eine Investition in die Zukunft. Denn neben solarthermischen Anlagen für Wärmegewinnung und Heißwasser werden auch Photovoltaikanlagen zur Stromgewinnung sowie entsprechende Speichertechnologien staatlich gefördert. Hier gibt es zwar keine Zuschüsse wie beim Heizungsaustausch, dafür aber extrem günstige KfW-Kredite. Wer über eine ausreichend große Dachfläche verfügt, kann seine Immobilie auf diesem Weg durch die Montage von genügend Solarzellen in ein sogenanntes "Plusenergiehaus" verwandeln. Das bedeutet, dass die gewonnene Energie den Energiebedarf des Hauses übersteigt – der restliche Strom kann gegen eine Vergütung ins Stromnetz eingespeist werden. Allerdings muss man seine Photovoltaikanlage zuvor ordnungsgemäß bei der Bundesnetzagentur anmelden, ansonsten besteht kein Anspruch auf das Geld – es wäre ähnlich verschenkt wie verlorene Heizenergie in einem schlecht gedämmten Haus. 

    Bildrechte: Flickr Heizung auf 3 CA-TV CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

  10. Eisenockerbelastung der Talsperre Spremberg. Grüne: "Minister Vogelsänger muss endlich Konzepte vorlegen"

    Eisenockerbelastung der Talsperre Spremberg. Grüne:

    Die bündnigsrünen Lausitzer Landtagsabgeordneten Benjamin Raschke und Heide Schinowsky zeigten sich enttäuscht vom heutigen Besuch des Umweltministers Jörg Vogelsänger (SPD) an der Talsperre Spremberg: „Der Minister hat immer noch kein Konzept zur Beräumung der Hauptsperre vorgelegt“, kritisiert der umweltpolitische Sprecher der Grünen im Landtag Benjamin Raschke. Auch ist immer noch vollkommen unklar, wo der ausgebaggerte Eisenhydroxidschlamm (EHS) endgültig deponiert werden soll: „Wir erwarten Antworten und keine wohlmeinenden Besuche ohne Substanz in Zeiten des Wahlkampfes.  Minister Vogelsänger sollte endlich seine Hausaufgaben machen“, sagte Raschke.  In diesem Sommer ist die Eisenkonzentrationen im Ablauf der Vorsperre wieder angestiegen, so dass Konditionierungsanlagen wieder angefahren werden und ab dem 16. August 2017 der Regelbetrieb der Wasserbehandlung erfolgt, teilte der bundeseigene Bergbausanierer LMBV (Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH) mit.

    Die Maßnahmen zur Eindämmung des Eisenhydroxids an der Vorsperre gingen zwar in die die richtige Richtung aber immer noch werde das Problem der Ablagerung von EHS in der Hauptsperre ausgeblendet, so Raschke. Ein Teil des Eisenockerschlamms bleibt in der Hauptsperre und setzt diese zu. Früher oder später muss daher die gesamte Talsperre beräumt werden. „Ich erwarte, dass die Landesregierung hierzu endlich einen Plan vorlegt“, fordert der Umweltpolitiker. Dazu gehöre auch die viel häufigere Beräumung der Vorsperre, um die Hauptsperre entlasten. Der bisherige Beräumungszyklus von 10 Jahren reiche nicht mehr aus.

    Grundsätzlich müsse man auch an die Ursache der Verockerung heran, sagte die bergbaupolitische Sprecherin der Fraktion Heide Schinowsky: „Stillgelegte wie aktive Tagebaue tragen zu einer weiteren Verockerung bei. Es ist ein absoluter Widerspruch, wenn einerseits Millionen Euro aus Steuermitteln zur Eindämmung des Eisenhydroxids als Folge des jahrzehntelangen Braunkohletagebaus in der Lausitz aufgebracht werden. Andererseits unterstützt Wirtschaftsminister  Albrecht Gerber (SPD) neue Tagebaue und will dafür sogar die Klimaziele des Landes Brandenburgs über den Haufen werfen“ kritisiert Schinowsky: „Der klimaschädliche Strom aus der Braunkohle wird jedoch immer weniger gebraucht. “.

    Hintergrund

    Die Talsperre Spremberg dient mit Vor- und Hauptsperre als Absetzbecken bzw. Flusskläranlage für Eisenockerschlamm. Die Fließgeschwindigkeit der Spree verringert sich und Eisenhydroxid setzt sich als Schlamm (EHS) in der Vorsperre Bülow, aber auch in der Hauptsperre ab. Zudem sei noch unklar, wie viele Jahre die Hauptsperre den Eisenhydroxidschlamm ohne Ausbaggerung unter Beibehaltung der Rückhaltefunktion bei Hochwasser aufnehmen könne, erklärte die Landesregierung in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen im Dezember 2016. Bei einem HQ25, also einem Hochwasser, das im Schnitt alle 25 Jahre auftritt, bestehe zwar keine Gefahr, dass Eisenockerschlamm aus der Talsperre in den Spreewald gespült wird. Für ein HQ100, also ein  Jahrhunderthochwasser gibt es jedoch keine Daten.

    Bild: ideengrün.de | markus pichlmaier

  11. Wochenendvorschau Fußballkreis Südbrandenburg

    Wochenendvorschau Fußballkreis Südbrandenburg

    In vier Ligen rollt am kommenden Wochenende im Fußballkreis Südbrandenburg wieder der Ball, wir bieten eine Vorschau auf die Spiele.

    Brandenburgliga

    Samstag, 15.00 Uhr
    FSV Bernau – SV Grün-Weiß Lübben

    Im Duell der Aufsteiger möchten die Lübbener erfolgreich in die neue Saison starten, um nicht direkt nach dem Pokalsieg wieder negativ zurückzufallen. Der FSV Bernau setzte sich in der Nordstaffel der Landesliga sicher durch und hatte am Ende 14 Punkte Vorsprung, wogegen Grün-Weiß Lübben erst nach dem letzten Spieltag jubeln durfte. Spannung ist im Aufsteigerduell also vorprogrammiert.

    Landesliga Süd

    Samstag, 15.00 Uhr
    SV Germania Schöneiche – VfB Hohenleipisch

    SpVgg. Blau-Weiß 90 Vetschau – FV Blau-Weiß 90 Briesen/Mark

    Mit dem Blick auf die letzten vier Spiele gegeneinander geht Vetschau als Favorit in das Spiel. Drei der letzten vier Spiele gingen an die Mannschaft von Jörg Handrick, die den Abgang von Sven Konzack nach Krieschow adäquat mit Caio Henrique aus Burg ersetzt haben. Mit der bekannten Heimstärke soll von Vetschau soll der Auftakt erfolgreich gestaltet werden.

    FSV Glückauf Brieske/Senftenberg – Kolkwitzer SV

    Zwei alte Bekannte treffen in Brieske aufeinander und lassen ein spannendes und enges Spiel erwarten. Ist die Briesker Gesamtbilanz gegen Kolkwitz positiv, schmerzt die Niederlage im April 2017 doch noch etwas nach, verlor man dort die Hoffnungen auf einen möglichen Aufstieg. Nach der ansprechenden Leistung gegen Seelow sind die Knappen aber gewillt, erfolgreich in die Saison zu starten.

    Landesklasse Süd

    Spannende Derbies und brisante Duelle zum Auftakt der Landesklasse Süd. Bereits am Freitagabend startet der SV Großräschen in die Saison und trifft auf die eigentlich sportlich abgestiegenen Drebkauer. (FuPa.TV ist mit Ticker und Kamera vor Ort) Aufsteiger Brieske/Senftenberg II erwartet mit Altdöbern eine spielstarke Mannschaft der Landesklasse und möchte den Heimvorteil für einen erfolgreichen Start nutzen. Kann der VfB Herzberg erneut eine offensive und erfolgreiche Saison spielen? Im Derby gegen die SG Friedersdorf ist der VfB Favorit. Der TSV Schlieben reist ebenfalls favorisiert zum VfB Hohenleipisch II und geht als einer der Mitfavoriten in die Saison. Während Eintracht Lauchhammer gegen Aufsteiger Spremberger SV zu Hause erwartet, reist der FSV Lauchhammer zum SC Spremberg und hofft auf einen ersten Auswärtserfolg. Rot-Weiß Luckau und Bad Liebenwerda, beide in der Vorsaison lange im Abstiegskampf, wollen mit einem Erfolg besser in die Saison starten.

    Kreisoberliga Südbrandenburg

    Mit einem kompletten Samstagsspieltag startet auch die Kreisoberliga in die Saison. Ohne klaren Favoriten ist mit einer spannenden Saison zu rechnen und doch haben die Platzierten der letzten Saison die ersten Standortbestimmungen vor der Brust. Während Eintracht Ortrand den Heimvorteil gegen die SpVgg. Finsterwalde nutzen möchte, reist Falkenberg nach Schipkau und möchte bei den runderneuerten Askanen bestehen. Interessant werden auch die ersten Spiele der Aufsteiger von Lok Calau (gegen Ruhland) und dem SV Prösen (gegen den Senftenberger FC), in dem beide Mannschaften nicht chancenlos scheinen.

    Foto: Rainer Sturm, www.pixelio.de

  12. Burg veranstaltet Festwoche anlässlich des 25. Heimat- und Trachtenfestes

    Burg veranstaltet Festwoche anlässlich des 25. Heimat- und Trachtenfestes

    Zu seiner Gründung vor 25 Jahren schenkte sich das Amt Burg (Spreewald) das Heimat- und Trachtenfest des Amtes Burg (Spreewald), das erstmals vom 27. bis 29. August 1993 gefeiert wird: Die 25. Auflage des Traditionsfestes bildet vom 25. bis 27. August den krönenden Abschluss einer ereignisreichen Festwoche.

    Dass die Einwohner der Amtsgemeinden zu feiern verstehen und ihr Brauchtum gern zeigen, ist nicht erst seit 25 Jahren beim alljährlichen Heimat- und Trachtenfest zu sehen. Schon die Spreewaldfestspiele lockten über Jahrzehnte Besucherscharen nach Burg. Den Traditionen der Spreewälder fühlen sich auch die heutigen Macher des Festes verpflichtet. Nicht namhafte Stars geben sich auf der Bühne ein Stelldichein, sondern vor allem kleine und große Künstler der Region. Auch das Rahmenprogramm mit wendischem Kirchgang, Hahnrupfen der Domowina-Jugend und der inzwischen fast legendäre Festumzug am frühen Sonntagnachmittag geben den Blick frei auf das jahrhundertealte Brauchtum, auf das Leben und Arbeiten der Spreewälder damals wie heute. Dass so ein Veranstaltungskonzept alles andere als verstaubt ist, zeigen die hohen Besucherzahlen in jedem Jahr. Das Heimat- und Trachtenfest ist auch ein Wiedersehensfest. Spätestens beim Tanzabend mit „Na Und“ am Samstagabend treffen sich Hiergebliebene und Weggezogene.

    Das Festprogramm

    Eingebettet ist das Jubiläumsfest in die Festwoche zum 25. Geburtstag des Amtes Burg (Spreewald). Dieses beginnt mit einer Premiere und einer 700-Jährigen. Während am 19. und 20. August im Burger Kur- und Sagenpark erstmals das Genussfestival „Quark & Leinöl“ zum Schlemmen und Genießen einlädt, feiert das Dörfchen Ruben, ein Gemeindeteil von Werben, seinen 700. Geburtstag u. a. mit Festumzug am Samstag, dem 19. August, um 16 Uhr und Hahnschlagen am Sonntag um 14 Uhr. Den zweiten wendischen Erntebrauch feiert Dissen am selben Sonntag. Dort beginnt das Hahnrupfen um 13 Uhr auf dem Sportplatz. Am Dienstag verwandelt sich die Spreewaldbibliothek „Mina Witkojc“ ab 19 Uhr in einen „Tatort“: Krimiautorin Franziska Steinhauer liest aus ihrem Buch „Fluch über Rungholt“.

    Zum zweiten Mal findet ein Tag der Vereine des Amtes Burg (Spreewald) statt. Mehr als 15 Vereine und Interessengruppen stellen sich am Mittwoch, dem 23. August, von 14 bis 18 Uhr, auf dem Burger Festplatz vor, um so auch um neue Mitglieder zu werben.. Den „inoffizielle Auftakt“ des Heimat- und Trachtenfestes bildet seit vielen Jahren die Präsentation des Heimatkalenders „Stog - Der Schober“, so natürlich auch in diesem Jahr. Am 24. August, um 19 Uhr, wird im „Deutschen Haus“ der Heimatkalender für 2018 präsentiert.

    Mit der traditionellen Kaffeetafel für alle Senioren des Amtes und einem Kinderfest wird am Freitag, dem 25. August, das 25. Heimat- und Trachtenfest des Amtes Burg (Spreewald) eröffnet, das mit einem vielseitigen Programm und einer Neuerung aufwartet. Der Schaustellermarkt zieht vom Penny-Parkplatz auf Kümmels Wiese neben der Spreewaldmühle.

    Verkehrseinschränkungen zum Heimatfest

    Auch das 25. Heimat- und Trachtenfest wird für Anwohner und Gäste einige Einschränkungen in Burg (Spreewald) mit sich bringen.

    Straße „Am Hafen“
    Vollsperrung vom 24. August, 08.00 Uhr bis 28. August, 12.00 Uhr

    Parkplatz Festplatz
    Vollsperrung vom 22. August, 18.00 Uhr bis 28. August, 12.00 Uhr

    Parkplatz Spreestraße
    Vollsperrung vom 25. August, 08.00 Uhr bis 27. August, 24.00 Uhr

    Parkplatz Spreehafen
    Vollsperrung vom 25. August, 08.00 Uhr bis 27. August, 24.00 Uhr

    Netto-Parkplatz
    Vollsperrung am Sonntag, 27. August, 10.00 bis 17.00 Uhr

    Lampionumzug am Freitag, 25. August
    Verkehrsbeeinträchtigungen im Ortskern von 19:30 bis 20:30 Uhr

    Am Leineweber
    Vollsperrung am Sonntag, 27. August, von 12.00 bis 14:30 Uhr wegen Aufstellung für den Festumzug

    Hauptstraße/L51 bis Bahnhofstraße–Festumzug!
    Vollsperrung am Sonntag, 27. August, 14.00 bis 15.30 Uhr

    Bahnhofstraße bis Ringchaussee/Zweite Kolonie - Festumzug!
    Vollsperrung am Sonntag, 27. August, von 14.00 bis 15.30 Uhr

    Am Bahndamm von Bahnhofstraße bis Kurparkstraße (Schuhhaus)
    Vollsperrung wegen des Hahnrupfens am Sonntag, 27. August, 14.00 bis 17.00 Uhr

    Innerhalb von Burg-Dorf gibt es nur sehr wenige Parkmöglichkeiten für PKW. Besucher werden gebeten, die ausgewiesenen Parkflächen vor den Ortseingängen aus Richtung Cottbus, Vetschau und Straupitz zu nutzen.

    pm/red

  13. Mehr Aufträge und geringere Umsätze für Brandenburger Industrie

    Mehr Aufträge und geringere Umsätze für Brandenburger Industrie

    Die Brandenburger Industrie erhielt im Juni 2017 mehr Aufträge als im Vorjahresmonat. Die Umsätze gingen jedoch zurück, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit. Die 439 Brandenburger Industriebetriebe mit 50 und mehr Beschäftigten setzten im Juni 2017 insgesamt 2,0 Mrd. EUR (–3,3 Prozent) um. Davon waren 1,4 Mrd. EUR Inlands- (+2,3 Prozent) und 0,6 Mrd. EUR Auslandsumsatz (–14,4 Prozent).

    Die Zahl der tätigen Personen erhöhte sich gegenüber Juni 2016 um 1.662 Beschäftigte auf 80.795. Das preisbereinigte Auftragseingangsvolumen stieg, bezogen auf das Basisjahr 2010 (=100), um 6,3 Prozent (Inland –5,8 Prozent; Ausland +35,8 Prozent). Die umsatzstärkste Branche in Brandenburg, die Hersteller von Nahrungs - und Futtermitteln, meldete einen Umsatzrückgang um 27,5 Prozent (Inland –7,2 Prozent; Ausland –65,0 Prozent). Die Metallerzeugung und -bearbeitung erwirtschaftete einen Umsatzzuwachs von 14,5 Prozent (Inland +12,4 Prozent; Ausland +16,3 Prozent) und ein Auftragsplus von 10,3 Prozent (Inland +19,8 Prozent; Ausland +1,8 Prozent).

    Die Hersteller chemischer Erzeugnisse erzielten ein Umsatzplus von 3,2 Prozent (Inland + 2,2 Prozent; Ausland + 8,3 Prozent) und einen Auftragszuwachs von 32,0 Prozent (Inland + 38,0 Prozent; Ausland + 4,4 Prozent). Im ersten Halbjahr des Jahres 2017 erwirtschaftete das Verarbeitende Gewerbe 11,3 Mrd. EUR Umsatz, 2,2 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Inlandsumsätze erhöhten sich um 3,1 Prozent auf 7,9 Mrd. EUR, die Umsätze im Ausland sanken um 12,7 Prozent auf 3,4 Mrd. EUR. Die Auftragsentwicklung veränderte sich hingegen positiv. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum nahm das Auftragsvolumen um 11,0 Prozent zu, im Inland um 8,7 Prozent und im Ausland um 15,1 Prozent.

    pm/red

    Foto: Harry Meyer, www.pixelio.de

  14. Sechs Auszubildende starten im Lindner Congress Hotel Cottbus

    Sechs Auszubildende starten im Lindner Congress Hotel Cottbus

    Am 1. August 2017 sind sechs neue Auszubildende im Lindner Congress Hotel Cottbus in einen neuen Lebensabschnitt gestartet. Sie haben sich für eine Ausbildung im Hotelfach entschieden. So hat sich das Direktionsteam des Lindner Congress Hotel Cottbus sehr gefreut, dass in diesem Jahr wieder Köche, Restaurantfachkräfte sowie Hotelfachleute ausgebildet werden können. Am 14. Und 15. August gab es ein Einstiegstraining im Hotel, bevor es jetzt richtig losgeht.

    Das Lindner Congress Hotel in Cottbus wurde im Jahr 2016 mit dem Ausbildungspreis des Land Brandenburg sowie mit dem Qualitätssiegel für excellente Ausbildung vom DEHOGA Brandenburg ausgezeichnet.

    Bild: Auszubildende:Dominika Wasilewka, Marie Görtz, Julien Jänchen, Jonas Fabel, Simon Janke, Till Zacharias, sowie das Direktionsteam: Konstanze Rasche, Anna Nappert, Michael Fehrmann

  15. Große Nachfrage nach Gregor Gysi in Cottbus. Zusatztermin vereinbart

    Große Nachfrage nach Gregor Gysi in Cottbus. Zusatztermin vereinbart

    Wie kaum ein anderer deutscher Politiker, wurde Gregor Gysi geschmäht und beschimpft. Und kaum einer schlug so erfolgreich durch das Gestrüpp der Anfeindungen zurück – hin zu einer anerkannten Prominenz.

    Die 17-Uhr-Veranstaltung am 03. März ist restlos ausverkauft. Aufgrund der anhaltend großen Nachfrage, haben der Veranstalter lausitz.live, das Eventmanagement des Weltspiegels und  Gregor Gysi die eine weitere Lesung für den frühen Nachmittag des gleichen Tages vereinbart: Am 03. März um 14 Uhr im Filmtheater Weltspiegel. Tickets ab sofort überall im Vorverkauf!

    Gregor Gysi hat linkes Denken geprägt und wurde zu einem seiner wichtigsten Protagonisten. In seiner Autobiographie „Ein Leben ist zu wenig“, erschienen im Aufbau-Verlag Berlin, erzählt er von seinen zahlreichen Leben: Gregor Gysi der Anwalt, der Politiker, der Autor und Moderator und – nicht zuletzt – der Familienvater. Ein Leben und eine Familiengeschichte, die von Russland bis Rhodesien führt, in einen Gerichtsalltag mit Mördern und Dieben, und zu der ein Lob Lenins und die Nobelpreisträgerin Doris Lessing gehören.

    Seine Autobiographie ist ein Geschichts- und Geschichtenbuch, das die Erschütterungen und Extreme, die Entwürfe und Enttäuschungen des 20. Jahrhunderts auf sehr persönliche Weise widerspiegelt und erlebbar macht. Gregor Gysi erzählt von seiner Kindheit und Jugend, schildert seinen Weg zum Rechtsanwalt, gibt Einblicke in sein Verhältnis zu Dissidenten und in die Spannungsfelder an der Spitze von Partei und Bundestagsfraktion. Vor allem aber berichtet er von der erstaunlichen Wendung, die sein Leben seit den historischen Ereignissen im Herbst 1989 nahm. Der Jurist wird Politiker: „Einfach wegrennen, das wollte ich nie“, sagt Gysi und trifft damit einen Kern seines Wesens: Widersprüche aushalten!

    Gregor Gysi liest Passagen aus „Ein Leben ist zu wenig.Die Autobiographie.“ und stellt sich den Zwischenfragen des Moderators Hans-Dieter Schütt – live vor Publikum, ohne Netz und doppelten Boden am 3. März 2018 im Filmtheater Weltspiegel in Cottbus. Tickets im VVK: 0355 355 49 94 o. 0355 481 555. 

    Termin:

    Samstag, 03. März 2018

    WELTSPIEGEL COTTBUS

    Rudolf-Breitscheid-Straße 78, 03046 Cottbus

    Einlass: 13 Uhr / Beginn: 14 Uhr

    pm/red

    Bild: Gregor Gysi; Fotograf: Joachim Gern

  16. Streit wegen Hundekot in Senftenberg eskaliert

    Streit wegen Hundekot in Senftenberg eskaliert

    Wegen der Hinterlassenschaften eines Hundes gerieten am Mittwoch drei Frauen in Senftenberg zunächst in ein Streitgespräch, welches in einer handfesten Auseinandersetzung mündete. Eine 35-Jährige Hundehalterin hatte den Kot ihres Vierbeiners auf einer Wiese an der Stralsunder Straße nicht entfernt. Das missfiel zwei 30 und 37 Jahren alten Passanten. Nach einem kurzen Wortgefecht schlug die Hundehalterin die beiden anderen Frauen mit dem Griff der Leine und trat mit den Füßen nach ihnen.

    Mit leichten Verletzungen ließen sich beide Geschädigte durch ihre Hausärzte medizinisch versorgen. Gegen die Besitzerin des Hundes ermittelt nun die Kriminalpolizei wegen gefährlicher Körperverletzung.

    pm/red

  17. Gesehen im Staatstheater Cottbus. WOZZECK

    Gesehen im Staatstheater Cottbus. WOZZECK

    Wer „Wozzeck“ hört, meint „Woyzeck“ zu verstehen - und liegt damit richtig und falsch zugleich. Alban Berg (*1885) sah Büchners unvollendetes Drama 1914 in Wien und begann bald darauf mit einer musikalischen Umsetzung. Diese allerdings verwendet nicht Georg Büchners Originaltexte sondern eine stark veränderte Fassung von Karl Emil Franzos, bereits unter dem Titel „Wozzeck“.

    Erst zwei Jahre nach Beginn der Arbeit an seiner Oper erfuhr Berg, dass seine Textquelle durchaus kritisch zu betrachten sei, doch erst nach weiteren zwei Jahren lagen ihm nah an Büchner orientierte Fassungen vor. Die Oper war zu diesem Zeitpunkt nahezu fertig und durch die enge Verbindung von Musik und Text nur schwer zu ändern. Alban Bergs Medium war die Musik, und so entschloss er sich, in den Franzos-Texten fehlende Aspekte des Dramas mit musikalischen Mitteln hinzuzufügen - und zur Kenntlichmachung seiner Bezugsquelle den Titel „Wozzeck“ zu übernehmen.

    Im Ergebnis steht ein außerordentliches Stück Musik, das allein wegen dieser Komposition bereits jede Empfehlung verdient. In Cottbus nahmen sich ausgesuchte Könner des Werkes an und schufen ein Erlebnis der Sonderklasse.

    Die Wienerinnen Christiane Lutz (Regie) und Natascha Marval (Bühne, Kostüme), Ring-Award-Finalisten 2014, verstärkten in Bild und Ausdruck nochmals die bereits von Büchner gestellten Fragen zwischen Verantwortung und Fortschritt, Not und Erniedrigung, Pflicht und Schuld.

    Evan Christ (musikalische Leitung) setzt mit dem Philharmonischen Orchester die phasenweise fabelhaft irre erscheinenden Musik in großartiger Weise um. Zu laut allerdings für die gesprochenen Worte von Marie (Gesine Forberger) und Margret (Carola Fischer), und auch sonst hätte etwas Mäßigung im Graben es den Sängern leichter gemacht.

    Den eindrucksvollsten Part des Abends liefert Dirk Kleinke gleich zu Beginn und mit jedem seiner Auftritte. Sein Hauptmann ist bei weitem nicht die Hauptrolle, Dirk Kleinke spielt seine Figur auch nicht im Mindesten in den Vordergrund, dafür jedoch gesanglich absolut eindrucksvoll und darstellerisch auf den Punkt. Das geht kaum besser.

    Da rückt selbst Wozzeck, Andreas Jäpel, anfangs in den Hintergrund. Szenisch so gewollt, doch lassen Regie und Jäpel eben Kleinke auch den Raum, das Beste zu zeigen. Ein Umstand, der sich im Übrigen als roter Faden durch die Inszenierung zieht. Jede Rolle ist wichtig, jede mit Bedacht gestaltet, und jede Sängerin, jeder Sänger hat den richtigen Spielraum, das eigene Können hinein zu legen.

    Natürlich kommen dieser Stückanlage die hohe Spielfreude und die hohe darstellerische Kompetenz des Cottbuser Ensembles sehr entgegen. Zu diesem zählt, hier kurz im Einsatz, dann jedoch sehr prägnant - und auch einige Nebenrollen gestaltend - der Opernchor, perfekt einstudiert von Christian Möbius.

    Das reduziert, großartige Bühnenbild und die Ausstattung, funktioneller Minimalismus, teils mit überblendeten, nie aber überlagernden Projektionen, geben dem Ganzen die ideale Umgebung.

    Bereits erwähnt ist die Musik, die mich oft an Siegfried Matthus´ „Cosima“ erinnert (wobei rein zeitlich gesehen, der Zusammenhang nur andersherum sein kann). Für Orchester und Sänger eine Herausforderung - auch für einige der Zuhörer, man sieht es ihnen an. Aus meiner Sicht einfach nur faszinierend und zum Stoff so disharmonisch passend und damit so perfekt - wie auch die klangliche Umsetzung. Mit genannter, dynamischer Einschränkung allerdings; gut, dass kaum jemanden gibt, der die Handlung nicht kennt, denn aus der Verständlichkeit der Texte konnte sie sich nicht erschließen.

    Insgesamt jedoch entstand ein Stück, dem der Titel „Das besondere Opernereignis“ gebührt. Mutig, nötig und sehr gelungen. Mit einer Sichtweise auf Woyzeck, die ihn aus der Opferrolle holt und neue Antworten auf die zuvor genannten Fragen fordert. Von jedem.     

    Die Sängerinnen und Sänger sind: Wozzeck, Andreas Jäpel - Marie, Gesine Forberger - Tambourmajor, Jens Klaus Wilde - Hauptmann, Dirk Kleinke - Doktor, Ulrich Schneider - Andres, Hardy Brachmann/Matthias Bleidorn - Margret, Carola Fischer - Handwerksburschen, Ingo Witzke, Christian Henneberg - Narr, Thorsten Coers - Mariens Knabe, Reik Wolke (Kinderchor) - die Damen und Herren des Opernchores und Mitglieder des Kinder- und Jugendchores.

    Bild: v.l.n.r.: Ulrich Schneider (Doktor), Andreas Jäpel (Wozzeck) und Dirk Kleinke (Hauptmann) © Marlies Kross 

  18. Ideen zur weiteren Gestaltung und Belebung der Spremberger Altstadt gesucht

    Ideen zur weiteren Gestaltung und Belebung der Spremberger Altstadt gesucht

    Mit dem Spremberger Heimatfest begann am vergangenen Wochenende die Schaufenster- Aktion „Gemeinsam für Spremberg – lebendige Innenstadt“. Den offiziellen Startschuss gaben die Bürgermeisterin von Spremberg, Christine Herntier gemeinsam mit der Petra Lehmann, Geschäftsführerin der ASG Spremberg GmbH (ASG).  Mit Immobilieneigentümern und Verwaltern der Innenstadt wurde dieser Wettbewerb auf Initiative der ASG initiiert. In zeitlich befristet gestalteten Schaufenstern fünf leerstehender Geschäfte findet man den Aufruf für einen Ideenwettbewerb zur nachhaltigen Belebung der Innenstadt. Die Aktion richtet sich an alle Bürger, Händler und Dienstleister. Unter dem Titel „Gemeinsam für Spremberg - lebendige Innenstadt“ sucht die Stadt nun Ideen, wie die aktuelle Situation in verbessert werden könnte. Gemeinsam sollen dann ausgewählte Projekte umgesetzt werden. Dafür steht auch ein kleines Budget zur Verfügung, Sponsoring ist jedoch ausdrücklich erwünscht. Größere Projektideen werden an die Stadt zur Prüfung weitergereicht.

    Ideen können in der Tourist-Information, Am Markt 2, noch bis zum 8. September 2017 eingereicht werden.

    pm/red

  19. Bundesministerin Wanka informiert sich über Trends im Südbrandenburger Handwerk

    Bundesministerin Wanka informiert sich über Trends im Südbrandenburger Handwerk

    Bundeswissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka (CDU) hat sich am Donnerstag über Entwicklungen und Trends im Handwerk informiert. 2016 haben die knapp 10.000 südbrandenburgischen Unternehmen fast 3,5 Milliarden Euro erwirtschaftet. Im Mittelpunkt des Treffens, zu dem der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Klaus-Peter Schulze eingeladen hatte, standen die duale Ausbildung und das Bauen der Zukunft.

    Mit dem Building Information Modeling, kurz BIM, hält die Digitalisierung Einzug auf den Baustellen. Dabei handelt es sich um eine Arbeitsmethode, die auf der Vernetzung aller relevanten Daten eines Bauwerks basiert. Bei Hochbauprojekten des Bundes wird demnächst nur noch nach BIM gebaut. Künftig soll sich diese Art des Bauens und Betreibens überall durchsetzen.


    Die Handwerkskammer Cottbus (HWK) hat sich auf diesem Gebiet mit einem Fachmann verstärkt, der die HWK-Mitgliedsbetriebe auf dem Weg in die digitale Zukunft begleitet.

    Bild: von links: Dr. Klaus-Peter Schulze, CDU-Bundestagsabgeordneter, Peter Dreißig, Präsident der Handwerkskammer Cottbus, Bundesministerin Prof. Dr. Johanna Wanka und Knut Deutscher, HWK-Hauptgeschäftsführer - Foto: HWK Cottbus

  20. Spremberg: Schläge verteilt und rechte Propaganda gerufen

    Spremberg: Schläge verteilt und rechte Propaganda gerufen

    Nach einer verbalen Auseinandersetzung schlug am Mittwoch gegen 18:30 Uhr ein polizeibekannter 20-jähriger Mann im Bereich des Busbahnhofes einen 16-Jährigen mit der Faust auf den Oberkörper und rief dabei "Sieg Heil".  
    Bei Eintreffen der Polizeibeamten wurde der junge Mann vor Ort festgestellt. Bei der Durchsuchung konnten ein Schlagring, ein Tütchen mit einer betäubungsähnlichen Substanz, sowie eine Bankkarte, welche aus einer Diebstahlshandlung stammt, aufgefunden werden.
    Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,63 Promille.

    Zur Sicherung von Beweisen wurde eine Blutprobe durchgeführt. Des Weiteren wurden gegen ihn Anzeigen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Verstoß gegen das Waffen- und das Betäubungsmittelgesetz sowie Körperverletzung gefertigt. Dagegen ihn bereits ein Haftbefehl bestand, wurde er in Gewahrsam genommen. Die Ermittlungen dauern an. 

    pm/red

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